Endspurt für BAFA-Zuschuss zur Öko-Heizung

Mittwoch, Oktober 18, 2017

Förderantrag ab 2018 nur noch vor Auftragsvergabe des Heizungsbauers möglich

BAFA-Bilanz: bereits über 51.000 Förderanträge für Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen

Um Weihnachtsgeschenke braucht sich das BAFA jedenfalls nicht zu kümmern. Die Mitarbeiter gewähren im ganzen Jahr, Tag für Tag Zuschüsse an Bauherren, Hauseigentümer, Unternehmen und Kommunen. Bereits 9 von 12 Monate des Förderjahres 2017 sind nun rum. Grund genug fürs BAFA eine erste Bilanz der in diesem Jahr geförderten Erneuerbare-Energien-Heizungen zu ziehen. 

Vom Januar 2017 bis Ende September gingen beim BAFA bereits über 51.000 Förderanträge für Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen ein. Das sind gut über 1.000 Anträge mehr als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Während die Anträge für Solaranlagen zurückgingen (2017 über 3.300 weniger) wurden für Biomasseheizungen bereits 1.500 Anträge mehr eingereicht. Vor allem  die Anträge für Wärmepumpen stiegen im Vergleichszeitraum zum Vorjahr um knapp 3.000 Anträge an.

Im 4. Quartal ist gewohnheitsgemäß von einer erhöhten Antragsquote auszugehen. Dieses Jahr mehr denn je, denn ab 1. Januar 2018 stellt das BAFA ihr Antragsverfahren um. Der Förderantrag muss dann generell immer vor Auftragsvergabe und Vorhabensbeginn beim BAFA vorliegen. Die nachträgliche Antragsstellung, von der bisher vor allem private Hauseigentümer für eine Basisförderung profitieren konnten, ist dann nicht mehr möglich. Nur für förderfähige Ökoheizungen, die noch vor dem 31.12.2017 installiert werden und die noch 2017 in Betrieb gehen, kann die Basisförderung im Nachhinein beantragen.

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Abb.: febis Service GmbH Quelle Hintergrund: © Yeamake - Fotolia.com