Förderung für anstehenden Kesseltausch nutzen!

Montag, November 5, 2018

Herbstputz im Heizungskeller

Förderung für einen anstehenden Kesseltausch nutzen!

Mit dem bevorstehenden Winter wird es höchste Zeit, sich zu fragen: „Ist meine Heizung fit?“

Doch Vorsicht! Mit einer funktionstüchtigen Anlage alleine ist es nicht getan. Hausbesitzer, die einen über 30 Jahre alten Kessel im Keller stehen haben, müssen diesen in der Regel aussortieren. So sieht es das Gesetz vor. Vor allem bei Häusern älteren Jahrgangs besteht Nachholbedarf: Während moderne Heizungsanlagen auf einen energiesparenden Betrieb ausgelegt sind, entsprechen viele ältere Modelle nicht mehr den heutigen Standards und müssen laut Energieeinsparverordnung (EnEV) erneuert oder ausgetauscht werden. 

Energieeffizienz oberstes Gebot 

Waren in den 1980er Jahren Heizkessel üblich, die mit konstanten Temperaturen arbeiten, gelten diese heute als veraltet. Hauseigentümer, die einen sogenannten Konstanttemperaturkessel betreiben, der älter als 30 Jahre alt ist, sind verpflichtet, diesen zu erneuern oder zu ersetzen – auch wenn der Kessel noch funktioniert. Der Grund: Sie verbrauchen unnötig viel Energie, da sie die Temperatur im Kessel nicht regulieren, sondern häufig auf einem überhöhten Niveau halten. Der Wechsel zahlt sich auch finanziell aus. Denn die modernen Heizkessel arbeiten in jedem Fall effizienter und verursachen dadurch weniger Kosten. 

Fördermittel nutzen

Moderne Brennwertkessel können mit niedrigeren Temperaturen betrieben werden und gewinnen sogar aus dem Abgas Wärme. Dadurch benötigen sie 10 bis 25 % weniger Brennstoff als in die Jahre gekommene Heizwertkessel. Außerdem verbraucht die integrierte Heizungspumpe bis zu 90 % weniger Strom als ihre Vorläufer aus den 1980er Jahren. Bei der Neuanschaffung werden Hauseigentümer durch verschiedene Förderprogramme unterstützt: So bietet die KfW Bank für den Einbau eines Brennwertkessels einen Zuschuss von 10 % – wird die gesamte Anlage umfangreich optimiert, sind es im Rahmen des sogenannten „Heizungspakets“ sogar 15 %. Wenn Verbraucher den Einbau eines Brennwertkessels mit einer Solarthermieanlage kombinieren oder komplett auf eine Erneuerbare-Energien-Heizung umsteigen, gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuschüsse.

Wer zum Kesseltausch verpflichtet ist, warum der Austausch oft schon früher sinnvoll ist und welche Fördermittel es dafür gibt, darüber klärt das Serviceportal www.intelligent-heizen.info auf. 

Im Förderservice kümmern sich versierte Berater um Ihre Förderung - von der Beantragung vor Heizungseinbau bis hin zu den, für die Auszahlung erforderlichen Nachweise nach Inbetriebnahme. 

Foto: intelligent-heizen - VdZ