Klimaschutz im Eigenheim: Was wollen die Verbraucher?“

Dienstag, August 1, 2017

Steuerabschreibung ja - Fördergelder nein? Da muss sich was ändern!

Bauherren schauen auf ein Sparschwein

Mit der Vorgabe von Klimaschutzzielen und dazu bereitgestellten Fördertöpfen sollen Hauseigentümer dazu motiviert werden, ihr Haus auf Vordermann zu bringen. Und zwar nicht irgendwie, sondern energieeffizient und energiesparend. So die Theorie der Regierung, doch wie sieht es eigentlich in der Praxis aus? Was sagen diejenigen, die dafür erst einmal Geld in die Hand nehmen sollen? Kennen Hauseigentümer ihre Fördermöglichkeiten überhaupt? Die Deutsche Umwelthilfe hat zusammen mit einem deutschen Heizungshersteller nachgefragt.

In der Studie „Klimaschutz im Eigenheim: Was wollen die Verbraucher?“ wurden ca. 1.000 Haus- und Wohnungseigentümer im Alter zwischen 25 und 75 befragt. Die Umfrage zeigt: Viele Hauseigentümer haben den Klimaschutz und die Energiewende im eigenen Haus sehr wohl auf dem Schirm.  79 % der Befragten halten Klimaschutz für wichtig, 53 % sogar für sehr wichtig. 68%  ist es wichtig einen persönlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten. In den nächsten 2 Jahren planen 19 % den Wechsel zu einem günstigen Energieversorger. Konkret Geld in die Hand nehmen wollen 17 % für Dämmmaßnahmen an Dach, Wand, Keller oder den Einbau von Wärmeschutzfenstern, 14 % für eine neue Heizung, 12 % für die Verbesserung und Optimierung ihre vorhandenen Heizung und jeweils 11 % planen die Anschaffung von Smart-Home oder das umweltfreundlichere Heizen mit Pellets, Holz, Sonnenenergie oder einer Wärmepumpe.

Und wie sieht es mit den Förderungen aus?

56% der Befragten wünschen sich mehr Informationen zu Förderprogrammen und Möglichkeiten zum Energiesparen. Fast genauso viele geben an, sie würden Maßnahmen schon angehen, wenn diese steuerlich absetzbar wären. Schließlich müssen Technik, Material und Einbau bezahlt werden. Auf Steuersparmodelle konnte sich die Regierung bisher nicht einigen. Dafür gibt es in Deutschland sage und schreibe über 6.000 Förderungen zum Bauen, Modernisieren, Energiesparen und dem Einsatz erneuerbarer Energien. So sind alle oben genannten Maßnahmen förderfähig! Zum geplanten Vorhaben passende Programme findet man schnell und einfach über die kostenlose Förderauskunft.

Steuerabschreibung ja - Fördergelder nein?

Foerderdata.de findet: Da muss sich was ändern. Mit zinsgünstigen Förderkrediten, zusätzlichen Tilgungszuschüssen oder direkten Zuschüssen beteiligen sich Bund, Länder, Kommunen und Energieversorger an den Modernisierungskosten. Das spart Eigenkapital oder Finanzierungskosten und schont so die Haushaltskasse bereits vor der Steuererklärung. Um die Fördergelder einzustreichen muss man allerdings ein wenig Zeit und Aufwand investieren. Fördervorrausetzungen, Richtlinien, Fristen und Antragsformulare – typisch deutsch, bürokratisch und juristisch dreimal abgesichert. Hier lohnt es sich die Einzelheiten einem Energieberater zu überlassen oder auf Fördergelder spezialisierte Berater zu beauftragen. Etwa der Förderservice zur Heizungsmodernisierung der febis Service GmbH. Seit 2014 helfen die Fördergeldspezialisten privaten Antragstellern dabei, ihre Heizungsförderung zu beantragen. Die Bilanz: Über 13.000 geförderte Heizungsmodernisierungen. Durchschnittlich können sich Heizungstauscher über 1.300 € Zuschuss freuen. 

Kostenlose Förderauskunft http://foerderdata.de/foerdermittel-suche

Förderservice zur Heizungsmodernisierung: http://foerderdata.de/heizung/foerderservice-heizung/angebot

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