Fördergelder für kommunale Klimaschutzprojekte

Dienstag, Juli 18, 2017

Um Klimaschutzaktivitäten im Ort anzugehen, können Städte, Gemeinden und Landkreise auf staatliche Zuschüsse setzten.

Genauso wie beim Monopoly brauchen auch Kommunen eine Strategie für den Klimaschutz

Genauso wie beim Monopoly brauchen auch Kommunen eine Strategie für den Klimaschutz. Im "Klimaschutz-Monopoly für Kommunen" sollten Stadtväter oder Gemeinderat unbedingt einen Zwischenstopp auf dem Feld Kommunalrichtlinie einrichten. Denn hier gibt es für die nächste Runde Fördergeld, etwa zur Beratung, für Klimaschutzkonzepte, Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung oder für konkrete Maßnahmen wie die Sanierung von​ Beleuchtung oder Lüftungssanlagen.

Bis zum 30. September 2017 können Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure über die Kommunalrichtlinie Anträge stellen. Förderfähig sind Klimaschutzinvestitionen, Projekte, Energiesparmodelle und eine Personalstelle für ein kommunales Klimaschutzmanagement. Bereits 1.500 Anträge sind im ersten Antragsfenster 2017 zwischen Januar und März eingegangen. Das beantragte Gesamt-Fördervolumen beträgt bisher stattliche 75 Mio. €.

Die Kommunalrichtlinie ist das zentrale Förderinstrument für den kommunalen Klimaschutz und bietet ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten. Unterstützt werden unter anderem:

  • Einstiegsberatungen und Energiesparmodelle,
  • Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten,
  • Umsetzung der Konzepte durch ein Klimaschutzmanagement sowie
  • die Förderung kommunaler Klimaschutzinvestitionen, wie z.B. die Sanierung von Beleuchtungs- und Belüftungsanlagen sowie Mobilität und Green-IT.

Anträge können zwischen dem 1. Juli bis 30. September 2017 beim Projektträger Jülich gestellt werden. 

www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Foto: © S. Hofschlaeger - pixelio.de