Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020

Mittwoch, Januar 10, 2018

Fördergelder für E-Mobilität werden aufgestockt

Wegweiser Richtung E-Mobilität - die schadstoffarmen Fahrzeuge sollen saubere in deutsche Städte bringen

Erste Fahrverbote in Großstädten drohen. Davon sind nicht nur private PKW-Besitzer mit Dieselmotor betroffen. Viele Fahrzeuge der Kommunen, im ÖPNV, Taxis und Lieferfahrzeuge und LKW´s stehen dem in nichts nach bzw. sind auf Grund ihres Alters wahre Schadstoffschleudern. Im Rahmen des Sofortprogramms "Saubere Luft 2017-2020" unterstützt die Bundesregierung nun belastete Städte und Kommunen. Insgesamt stehen 1 Milliarde Euro bereit, Fördergelder für mehr schadstoffarme Fahrzeugflotten, die Umstellung auf alternative Antriebe und mehr Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Das Sofortprogramm soll auf Grundlage der bereits bestehenden Förderrichtlinien umgesetzt und dazu die bestehenden Förderprogramme finanziell aufgestockt werden.

Wie immer gilt: Nur wer seine Fördermöglichkeiten kennt und diese auch nutzt, kann profitieren. Unter Beachtung der jeweiligen Antragsfenster sowie der formalen und technischen Fördervoraussetzungen können die nicht zurück zu zahlenden Zuschüsse die Haushaltskassen der Kommunen und auch die von Unternehmen spürbar entlasten.

Aktualisiert: Förderrichtlinie Elektromobilität (BMVI)

Über die Förderrichtlinie „Elektromobilität“ stellt das BMVI (des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur) Fördergelder zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und die dafür erforderliche Ladeinfrastruktur bereit. das Programm soll finanziell aufgestockt und das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht werden, um Projekte schneller umsetzen zu können.

Anträge können bis 31. Januar 2018 eingereicht werden.
https://www.now-gmbh.de/de/bundesfoerderung-elektromobilitaet-vor-ort/foerderrichtlinie

Neue Richtlinie "Elektro-mobil" fördert die Entwicklung der Elektromobilität

Die neue gemeinsame Förderrichtlinie von BMUB (Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) und BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich Elektromobilität hat das Ziel, die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität zu erschließen und gleichzeitig die Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen zu stärken.

Fördergelder sollen in die Umstellung von kommunalen Fahrzeugflotten, zum Beispiel Abfall-Entsorgungsfahrzeuge und des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), zum Beispiel Elektrobusse fließen. Ebenfalls gefördert werden Investitionen für Elektrofahrzeuge im Taxigewerbe und bei Car-Sharing-Unternehmen. Antragsberechtigt sind daher neben Kommunen auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, zum Beispiel Lieferdienste, Handwerker, soziale Kranken- und Pflegedienste, wenn die Kommune bestätigt, dass das geplante Vorhaben Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes ist.

Die zweite Säule ist die Förderung von Projekten, die Ladekomfort, Verfügbarkeit und Auslastung von Ladeinfrastruktur verbessern und mobile Elektroauto-Batterien intelligent an das Stromnetz anbindet, zum Beispiel durch Lastmanagement. Dadurch kann Ladeinfrastruktur im urbanen und ländlichen Raum kurzfristig entstehen, zum Beispiel auf Betriebshöfen, in Parkhäusern, Low Cost Ladeinfrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten.

Förderanträge können erst mit Veröffentlichung eines Förderaufrufs gestellt werden.

http://www.bmwi.de

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