Solaranlagen und Ölheizungen werden oft kombiniert

Freitag, Oktober 19, 2018

Hohe Einsparung und attraktive Förderung

Solarkollektoren bei  Installation auf dem Dach

Hausbesitzer, die eine Solarthermie-Anlage einbauen, tun das meistens im Rahmen einer Heizungsmodernisierung.

Das zeigt eine Befragung des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) unter rund 800 Heizungsbaubetrieben. Demnach wurde 2017 rund jede zweite eingebaute Solarthermie-Anlage (49 %) anlässlich einer Heizungsmodernisierung eingebaut, 36 % entfielen auf den Gebäudeneubau, 15 % wurden bereits bestehenden Heizungsanlagen hinzugefügt, ohne dass die Heizung erneuert wurde. Eigentümer von Ölheizungen setzen überdurchschnittlich oft zusätzlich auf Solarthermie.

Wie die IWO-Zahlen zeigen, wurden 20 % der mit Brennwerttechnik erneuerten Ölheizungen zugleich mit dieser erneuerbaren Energiequelle kombiniert. Zum Vergleich: Der Mittelwert für die im Rahmen einer Modernisierung vorgenommene Ausstattung einer Heizungsanlage (Gas, Pellets, Wärmepumpe usw.) mit einer thermischen Solaranlage liegt bei 16 %. Insgesamt gibt es deutschlandweit etwa 2,3 Millionen thermische Solaranlagen. Mehr als 900.000 davon werden gemeinsam mit einer Ölheizung betrieben.

Hohe Einsparung und attraktive Förderung

Besonders im Einfamilienhaus bietet es sich an, eine solarthermische Anlage für die Warmwasserbereitung für Küche und Bad zu nutzen. In Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf und Flächenheizung, wie etwa einer Fußbodenheizung, kann die Sonne zusätzlich die Heizung unterstützen. Durch den Austausch einer veralteten Ölheizung gegen die Kombination von Öl-Brennwertkessel und Solaranlage kann der Brennstoffbedarf so insgesamt um bis zu 40 Prozent reduziert werden. 
Eigentümer, die sich für eine solche Modernisierung entscheiden, können dafür auch Fördergelder in Anspruch nehmen. Um den Zugang zu diesen Mitteln zu erleichtern, bietet das IWO im Rahmen der Aktion „Besser flüssig bleiben“ derzeit einen kostenlosen Fördermittel-Service an. 

Eine Förder-Hotline (Telefon 06190 / 9263-435) gibt alle notwendigen Informationen und klärt die wichtigsten Einstiegs- oder KO-Kriterien bereits im Vorfeld ab. 

Weitere Informationen online unter www.besser-fluessig-bleiben.de.

Foto: IWO