Zuschüsse für Badumbau und Einbruchschutz werden knapp

Dienstag, Juli 25, 2017

Im KfW-Programm Altersgerecht umbauen wurden schon so viele Anträge gestellt, dass bald ein Förderstopp droht

Bad mit bodengleicher Dusche und modernen Sanitärobjekten

Die Zuschüsse für Einbruchschutz und Badumbau sind der Renner unter den KfW-Förderungen zur Haussanierung. Lohnende 10 % ihrer Kosten können sich private Hauseigentümer und auch Mieter von Staat zurückholen. Die hohe Nachfrage in beiden Zuschuss­varianten veranlasste die KfW jetzt, Interessierte auf eine zeit­nahe Antragstellung und Umsetzung zu drängen, bevor der Fördertopf leer ist.  
Das kennen wir bereits aus dem letzten Jahr. Noch vor Ablauf des Jahres war der Fördertopf leer. Der Bund hatte daraufhin das 2017er Förderbudget für den barriere­reduzierenden Umbau auf 75 Mio. € und für Einbruchschutz auf 60 Mio. € aufgestockt.

Eine Antrag­stellung ist möglich, solange die Förder­mittel nicht aufgebraucht sind. Das KfW-Zuschussportal macht es Hauseigentümern einfach, den Zuschuss vor Baubeginn selbst zu beantragen und die Auszahlung direkt nach Fertigstellung selbst anzufordern.
Den Zuschuss können Privatpersonen als Eigentümer oder Ersterwerber von Ein- und Zweifamilienhäusern (max. 2 Wohneinheiten) oder von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften beantragen. Auch Mieter von Wohnungen oder Einfamilienhäusern sind antragsberechtigt. Hier sollte in jedem Falle eine Modernisierungsvereinbarung nach § 554a BGB zwischen Vermieter und Mieter geschlossen werden.

Für diejenigen, die erst einmal leer ausgehen sollten, gibt es einen Plan B. Wer nach einem Förderstopp trotzdem sofort umsetzen will, kann die Maßnahme zumindest über einen KfW-Kredit zinsgünstig finanzieren. Ansonsten lohnt es sich die Investition ins nächste Jahr zu schieben. Denn zum Jahresbeginn wird der Fördertopf wieder neu gefüllt.

Welche Fördermöglichkeiten Sie für Ihr Vorhaben aktuell nutzen können, sagt Ihnen eine kostenlose Förderauskunft.

 

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