Austauschprämie für Ölheizungen stark nachgefragt

Montag, Mai 4, 2020

Martin Kutschka gibt 3 hilfreiche Tipps zur Antragstellung

Nach aktuellen Meldungen des BMWi geht das novellierte Marktanreizprogramm für Wärme aus erneuerbaren Energien (MAP) auf Erfolgskurs.

Seit die Politik im Rahmen des Klimakabinetts die Förderanreize im Januar 2020 deutlich verstärkt hat, sind Investitionen in klimafreundliche Heizungen stark gestiegen: Im ersten Quartal 2020 haben die Bürger 47.500 Förderanträge gestellt. Dies entspricht einer Steigerung von über 150 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insbesondere die neu eingeführte Austauschprämie für Ölheizungen fragen die Bürger stark nach. Sie wird fast bei der Hälfte der gestellten Anträge mitbeantragt.
Torsten Safarik, Präsident des BAFA, betont: „Wegen der Corona-Krise achtet das BAFA ganz besonders auf schnelle und unbürokratische Verfahren. Denn jeder erfolgreiche Antrag bedeutet einen Auftrag für einen Handwerker vor Ort.“

 

20 % bis zu 45 % Förderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss

Bezuschusst werden Erneuerbare Energien-Heizungen wie Wärmepumpe und Biomasseheizungen mit 35 % der förderfähigen Kosten und Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung mit 30 %. Auch eine Gas-Brennwertheizung wird in Kombination mit Erneuerbarer Energien mit einem 20 bis zu 30-prozentigem Zuschuss gefördert. Wer eine dieser förderfähigen Wärmeerzeuger einbaut und dafür seine alte Öl-Heizung rausschmeißt, kann in der Regel die Öl-Austauschprämie von zusätzlich 10 % mit beantragen. Gezahlt wird die Austauschprämie, wenn die alte Ölheizung nicht sowieso schon der gesetzlichen Austauchpflicht nach EnEV §10 entspricht.

 

Förderung richtig beantragen

Der Förderservice von febis unterstützt Antragsteller beim Förderantrag, von der Klärung der Fördervoraussetzungen über die Antragstellung, bis hin zum Abruf der Zuschüsse nach Heizungseinbau und Inbetriebnahme. Bereits in den Vorjahren konnten so Jahr für Jahr über 7.000 Heizungsmodernisierer unterstützt werden, Martin Kutschka, Geschäftsführer von febis weiß, die Teufel liegen im Detail und gibt Antragstellern 3 wichtige Tipps:

  1. Der Förderantrag muss unbedingt im vor Hinein gestellt werden. Das heißt bevor der Heizungsbauer beauftragt und mit den Installationsarbeiten begonnen wurde. Sobald vorzeitig ein Liefer- und Leistungsvertrag zur Heizung geschlossen wird, führte das bereits zum Förderausschluss.
     
  2. Aufgrund der derzeit vielen Anträge, kann die Bearbeitung des Antrags beim BAFA zur Prüfung und Zusendung des Zuwendungsbescheids momentan einige Zeit in Anspruch nehmen. Sobald die Förderung über das elektronische Antragsformular beantragt wurde, steht es allerdings jedem frei mit der geplanten Maßnahme zu beginnen.
     
  3. Genau hier hilft der Förderservice. Versierte Fördergeldberater prüfen bereits im Vorfeld, ob eine geplante Maßnahme und das dafür vorliegende Angebot vom Fachbetrieb alle relevanten Voraussetzungen erfüllen. Das schafft sofortige Planungssicherheit. Zudem übernimmt der Förderservice per Vollmacht die komplette Antragsabwicklung, von der Online-Registrierung zur Reservierung der Zuschüsse bis hin zur Nachweisführung nach Heizungseinbau zur problemlosen Auszahlung der Fördergelder.

Mehr zum febis-Förderservice

Foto: ©magele-picture - stock.adobe.com