Zuschuss für öffentliche E-Fahrzeug-Ladeinfrastruktur jetzt beantragen

Dienstag, Mai 5, 2020

Förderanträge können bis 17.06.2020 gestellt werden

Fördergeld-Service Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat am 29. April 2020 den fünften Aufruf zur Förderung des Aufbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge veröffentlicht.

Private Investoren, Städte und Gemeinden können damit ab sofort wieder Förderanträge bei der zuständigen Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) stellen. Anträge können nun bis zum 17.06.2020 eingereicht werden und werden auch erst danach, aufgrund eines Rankingverfahrens auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung entschieden.

Ziel des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Dafür stellt das BMVI bis Ende dieses Jahres 300 Millionen Euro bereit. Mit dem jetzigen fünften Förderaufruf soll die Errichtung von bis zu 7.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten gefördert werden. Förderfähig sind Investitionen rund um die Hardware sowie die Netzanschlusskosten. Die Förderung umfasst bis zu 50 % der förderfähigen Kosten und neben der Errichtung der Ladesäule den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

 

Zuschüsse für Ladesäulen auf Kundenparkplätzen

Über den jetzigen Förderaufruf sollen laut BMVI insbesondere Ladepunkte auf Kundenparkplätzen gefördert werden, die der Öffentlichkeit nicht mehr rund um die Uhr, sondern nur werktags und zu den Geschäftszeiten, werktags mindestens an 12 Stunden zur Verfügung stehen.

 

Keine Zuschüsse Markengebundene Kfz-Betriebe und Autohäuser

Markengebundene Autohäuser und Werkstätten sind von ihren Herstellern in der Regel ohnehin dazu verpflichtet und müssen so hohe Investitionen tätigen, die teilweise im sechsstelligen Bereich liegen. Ausgerechnet das führt zum K.-o.- Kriterium für die staatliche Förderung. Die BAV hatte bereits in der Vergangenheit alle Anträge von Fabrikats-gebundenen Betrieben unter Berufung auf das Subsidiaritätsprinzip im Haushaltsrecht abgelehnt. Dieses besagt, dass nichts mit öffentlichen Mitteln gefördert werden darf, was ohnehin vorgeschrieben ist. Betriebe können demnach nur dann auf öffentliche Förderung beim Aufbau der E-Ladesäulen hoffen, wenn sie mehr investieren als sie vertraglich müssten. Es könnten demnach nur teilöffentliche Ladesäulen unterstützt werden, wenn sie von den Betrieben komplett freiwillig errichtet werden.

 

Fördergeld-Service Elektromobilität

febis bietet nun auch den Fördergeld-Service Elektromobilität, maßgeschneiderter zur Beantragung der Fördergelder für E-Fahrzeuge und Ladestationen. Als Betreiber der umfassenden Fördermitteldatenbank rund ums Bauen, Sanieren, dem Einsatz erneuerbarer Energien und Elektromobilität, kennen wir die aktuellen Programme und können so bestmöglich bei der Antragstellung helfen.

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Foto: Georg Sander - pixelio.de