8. Februar, 2026

Bis zu 55 Prozent Zuschuss – energetische Sanierung mit maximaler Förderung

Wie Hauseigentümer ihre Modernisierungsprojekte optimal fördern lassen

 

GEG, BEG und Heizungsgesetz - Modernisierungsförderungen - Wie geht es weiter?

Bild: © fotobi – stock.adobe.com

Energetische Sanierungen lohnen sich heute mehr denn je – besonders für Hauseigentümer, die staatliche und regionale Förderprogramme gezielt kombinieren. In vielen Städten und Kommunen lassen sich attraktive Zuschüsse nutzen, die den Eigenanteil an Modernisierungsmaßnahmen deutlich reduzieren. Ein Beispiel dafür ist Frankfurt am Main: Hier können Eigentümer von Wohngebäuden neben der bundesweiten Förderung zusätzlich vom kommunalen Modernisierungsbonus profitieren und so Zuschüsse von bis zu 55 Prozent erreichen.

Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden mit einem Modernisierungsbonus von bis zu 35 Prozent. In Kombination mit Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM), die derzeit Zuschüsse von bis zu 20 Prozent für Dämmmaßnahmen und neue Fenster ermöglicht, ergeben sich besonders hohe Förderquoten. Gefördert werden sowohl einzelne Maßnahmen an der Gebäudehülle oder der Heizungsanlage als auch umfassende Modernisierungsvorhaben bis hin zum Effizienzhausstandard. Voraussetzung ist unter anderem ein individueller Sanierungsfahrplan, erstellt von einem zertifizierten Energieeffizienz-Experten.

„Jedes Modernisierungsvorhaben ist anders – ebenso wie die Förderlandschaft“, erklärt Martin Kutschka, Geschäftsführer der febis Service GmbH und selbst zertifizierter Energieeffizienz-Experte. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Hauseigentümer oft deutlich mehr Förderung erhalten können, als sie zunächst erwarten – vorausgesetzt, die Programme werden richtig ausgewählt und korrekt beantragt.“

Bundesförderung für effiziente Gebäude: Attraktive Zuschüsse für Sanierung und Heizungstausch

Neben regionalen Programmen bildet die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) das zentrale Fundament der staatlichen Unterstützung. Sie richtet sich an private Hauseigentümer ebenso wie an Unternehmen und fördert eine Vielzahl energetischer Einzelmaßnahmen.

Im Bereich der Heizungsförderung sind Zuschüsse von 30 bis zu 70 Prozent möglich. Für selbstnutzende Eigentümer liegt die Förderung in der Praxis häufig bei 55 Prozent, was einem Zuschuss von bis zu 16.500 Euro entsprechen kann. Gefördert wird der Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen oder andere erneuerbare Energien.

Für Dämmmaßnahmen sowie den Austausch von Fenstern und Außentüren sieht die BEG EM einen Zuschuss von 15 Prozent vor, mit einer jährlichen Obergrenze von 4.500 Euro für Eigenheimbesitzer. Wird zusätzlich ein individueller Sanierungsfahrplan umgesetzt, erhöht sich die Förderung auf 20 Prozent, mit einem maximalen Zuschuss von 12.000 Euro pro Jahr.

Die Herausforderung liegt jedoch nicht allein in der Auswahl der passenden Maßnahmen, sondern vor allem in der korrekten Beantragung der Fördermittel. Fristen, technische Mindestanforderungen und formale Vorgaben müssen exakt eingehalten werden – andernfalls droht der Verlust des Zuschusses.

Förderchancen erkennen: Orientierung im Förderdschungel

Grundlage für eine erfolgreiche Förderstrategie ist ein umfassender Überblick über die verfügbaren Programme. Genau hier setzt die unabhängige Förderdatenbank foerderdata.de an – das Herzstück der febis Service GmbH.

Die Plattform bündelt Informationen zu über 15.000 Förderprogrammen von Bund, Ländern, Kommunen und regionalen Energieversorgern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hauseigentümer erhalten dort kostenfrei einen individuellen Überblick über Zuschüsse und Förderkredite, die zu ihrem konkreten Vorhaben passen – etwa für Heizungsmodernisierung, Wärmedämmung, Fenster und Haustüren, erneuerbare Energien, E-Mobilität oder weitere Modernisierungsmaßnahmen.

Mit wenigen Klicks wird sichtbar, welche Fördermittel kombinierbar sind und wie hoch der mögliche Zuschuss ausfallen kann. Besonders wertvoll: Auch regionale Programme, die häufig aus Zuschüssen bestehen und nicht zurückgezahlt werden müssen, sind vollständig integriert. Laut febis handelt es sich bei rund 97 Prozent der lokalen Programme um reine Zuschussförderungen.


Seit über 30 Jahren kompetenter Partner für Hauseigentümer

Die febis Service GmbH unterstützt seit mehr als 30 Jahren Hauseigentümer, Unternehmen und Fachbetriebe dabei, energetische Modernisierung wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen. Ziel ist es, Investitionen planbar zu machen, Einsparpotenziale aufzuzeigen und Fördermittel verständlich zugänglich zu machen.

Als unabhängiger Dienstleister informiert febis umfassend zu Förderdetails, berät technologieoffen und begleitet Modernisierungsvorhaben von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Förderung. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur energetischen Sanierung des Gebäudebestands und zur Erreichung der Klimaziele.

Vertrauen braucht Planbarkeit

Ein zentrales Ergebnis der IKND-Studie: Die größte Hürde ist nicht der Wille – sondern die Unsicherheit. Ob sich eine PV-Anlage oder eine Wärmepumpe wirklich „lohnen“, hängt für viele weniger von Idealen als von verlässlichen Rahmenbedingungen ab. Sobald Förderprogramme abrupt enden, Budgets ausgeschöpft sind oder Regeln sich kurzfristig ändern, sinkt die Bereitschaft, zu investieren.

Daher ist Planbarkeit das Schlüsselwort. Wer in eine Wärmepumpe, eine PV-Anlage oder ein E-Fahrzeug investiert, trifft Entscheidungen für Jahrzehnte. Fördermodelle, die kurzfristig angepasst oder gestoppt werden, gefährden dieses Vertrauen – und bremsen die Energiewende ausgerechnet dort, wo sie längst Fahrt aufgenommen hat.

Verlässliche Förderprogramme für klimaneutrale Eigenheime

Die IKND-Studie zeigt, dass die private Energiewende aus der gesellschaftlichen Mitte kommt – aus Menschen, die Verantwortung übernehmen und langfristig denken. Was sie dafür brauchen, sind eine klare und verlässliche Fördersituation, stabile politische Signale und einfache Prozesse.
Ein Förderprogramm, das langfristig angelegt und verlässlich finanziert ist, wirkt doppelt: Es motiviert die, die noch zögern – und stärkt das Vertrauen derer, die bereits investiert haben. So entsteht Dynamik, nicht Unsicherheit.

Zur Studie der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND)

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